Auf der Wiese zwischen Vinzenzkirche, Schwesternfriedhof und Jugendtagswiese befindet sich ein begehbares Kreuz-Labyrinth.

Das Labyrinth ist ein Gleichnis für den Lebensweg des Menschen. Es lädt uns ein,

  • sich auf den Weg zu machen und sich selbst näher zu kommen,
  • die eigene Mitte, Quelle (wir haben einen Quellstein in
    die Mitte gesetzt) zu entdecken,
  • innezuhalten, sich Zeit zu nehmen,
  • sich dem Weg anzuvertrauen,
  • den »roten Faden« im eigenen Leben zu entdecken,
  • meinem Weg, meiner Wahrheit, meiner Aufgabe,
    meinem Ziel nachzuspüren,
  • Wendepunkte als kostbare Momente im Leben wahrzunehmen,
  • sich den Grundfragen des Lebens zu stellen:

Wer bin ich? Wo komme ich her? Wo stehe ich? Wo gehe ich hin? Folgt mein Leben einem Plan? Wer möchte ich sein? Wer und was ist mein Ziel? Wer hat mich bisher geleitet? Wer führt und trägt mich heute? Wer wird mich begleiten?

 


Das Labyrinth will uns sagen: Bleib auf dem Weg und du wirst die Mitte finden. Der hl. Vinzenz von Paul sagt über diese Mitte: »Erbarmen ist das innerste Geheimnis Gottes«. Wer von dieser Mitte berührt und ergriffen ist, wird den Weg nach »außen« wieder gehen. Er ist gesandt zu den Menschen, um ihnen, besonders den Armen, Kranken, Notleidenden und Suchenden, diese Liebe Gottes weiterzuschenken, mit ihnen Wege zu suchen, zu gehen, zu ermutigen, zu leben…

Bild vom Labyrinth