Unsere Ökonomie St. Veit ist ein 180 ha großer landwirtschaftlicher Betrieb, der nach den Richtlinien des integrierten, kontrollierten Anbaus betrieben wird.

Auf den Feldern werden Weizen, Triticale, Gerste, Hafer, Raps, Erbsen, Mais, Kartoffeln und Freilandgemüse angebaut.

Der Großteil des geernteten Getreides und die Erbsen werden im Milchvieh-, Schweine- und Hühnerstall verfüttert; Mais und Grünland dienen als Futtergrundlage für die Milchkühe.
Kartoffeln und Freilandgemüse werden in der mutterhauseigenen Zentralküche zu schmackhaften Speisen zubereitet.

Wir legen Wert auf eine artgerechte Form der Tierhaltung. Der Milchviehstall ist ein Boxenlaufstall; ca. 90 Milchkühe können sich darin frei bewegen.

Der Schweinestall umfasst ca. 400 Tiere, von der Muttersau über das Ferkel bis zum Mastschwein. Muttertiere und Ferkel werden auf Stroh gehalten und können sich frei bewegen. Die Mastschweine werden in der nur 30 m vom Stall entfernten Metzgerei geschlachtet. Durch den kurzen Weg fällt kein »Transportstress« an. Dies wirkt sich positiv auf die Fleischqualität aus.
Die 1.700 Legehennen leben im alternativen Haltungssystem Bodenhaltung.

Die Fleisch- und Wurstwaren der Metzgerei sowie Eier werden an die Zentralküche abgegeben, im Klosterladen zum Verkauf angeboten und an unsere Einrichtungen ausgeliefert.

In der heutigen Arbeitsplatz- und Ausbildungsplatzsituation sehen wir unseren land-wirtschaftlichen Ausbildungsbetrieb als wichtigen Dienst an jungen Menschen.

Schwester Illga im Kuhstall